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 Ch. Ranjana's Cosima
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Cosi-00403

Geboren am 28.07.2005
PK - negativ getestet am  16.11.2005, Befund-Nr.: 0511-S-69767
Blutgruppe AB
PRA - negativ getestet am 24.08.2007
kastriert am 20.09.2007
Anzahl aller geborenen Kitten: 1

Cosima hat uns von der ersten Minute bei uns begeistert. Sie brauchte überhaupt keine Eingewöhnungszeit. Als wir sie aus dem Transportkorb gelassen haben, ging sie sofort auf Erkundungsspaziergang. Dabei suchte sie ganz intensiv unsere Nähe. Dann benutzte sie ihr Katzenklo und verdonnerte uns zu einer Spielstunde um dann gemütlich auf unserem Schoß einzuschlafen.

Am nächsten Tag war sie da, wo wir auch waren. Bei einem plötzlichen Geräusch zuckt sie zusammen, geht aber dann nachschauen was da los ist. Um unser Wohl ist sie sehr besorgt, wir werden gern ausgiebig mit gewaschen wenn Fellpflege angesagt ist.

Cosi ist von zurückhaltender Zärtlichkeit. Sie verlangt nicht zu schmusen, sie bittet darum. Am Anfang war sie nicht ganz so gut sozialisiert. Fremden Personen begegnete sie mit Zurückhaltung, taute dann aber rasch auf. Beim Geräusch des Staubsaugers ergriff sie sofort die Flucht. Das hat sich aber inzwischen total geändert.

Katzen gegenüber steht sie erst einmal ablehnend da. Sie ist  immer die erste die faucht, aber sich dann zurück zieht. Sie lässt sich vom Futter vertreiben und räumt den Schoß ihrer Menschen wenn eine andere kommt. Von uns lässt sie sich alles gefallen, egal ob Medizin oder Körperpflege, sie ist stets geduldig. Ihr Blick wickelt uns sofort um die Pfötchen, sie ist unglaublich liebenswert.

Inzwischen ist Cosi erwachsen geworden. Sie ist eine ausgeglichene Katze, die mit den anderen wunderbar auskommt. Ihre grosse Liebe ist Quenya, die sie hingebungsvoll leckt und pflegt. Cosi ist eine geschickte und intelligente Katze. Wir mussten den Balkon zusätzlich sichern weil sie sich durch die 5 cm schmalen Holzbrüstungen quetschen kann. Eine neu eingebaute Falttür mussten wir zusätzlich mit einem Riegel sichern weil Cosi nach nur 2 Minuten ein Öffnungsmöglichkeit gefunden hatte. Sie balanciert zwischen Gläsern und Vasen ohne Schaden zu machen.

Auf ihren ersten Ausstellungen präsentierte sie sich ohne Angst oder Aggression. Sie saß im Käfig ruhig ihre Zeit ab und lies sich ohne grosse Zappelei richten.

Cosi ist hochbeinig, schlank und sehr elegant. Ihre Augen sind wunderschön und geben dem Gesicht einen verträumten Ausdruck. Sie ist alles in allem sehr ausgewogen. Allein etwas mehr Farbe würden wir uns noch wünschen.

Juni 2007 wir haben Probleme mit Cosi. Bereits als sie mit ihrem ersten Wurf trächtig war, wurde sie gegenüber Quenya dominant. Die beiden waren bis dahin die große Liebe. Leider hat sich dieses Verhalten auch nach dem Auszug ihres Babys und Safaris Schwangerschaft nicht wieder gelegt. In den letzten Monaten wurde die Situation für Quenya immer schwieriger, oft saß sie Stunden auf einem schmalen Brett um Cosis Attacken zu entgehen. Vor allem wenn wir Quenya geknuddelt hatten, ging Cosi danach auf sie los. Zuletzt blieb es nicht beim Jagen sondern sie hat Quenya verletzt. Fast täglich hatte Quenya eine neue Kruste am Hals. Jetzt, als auch noch Kajzer eingezogen ist, und natürlich auch Streicheleinheiten bekommt, war es ganz aus. Cosi hat Quenya eine 2-Cent-Stück große Fleischwunde an der Schulter beigebracht und bereits einige Stunden vorher 2 blutende Risse an der Kehle gerissen. Den nächsten Vorgang konnten wir selbst beobachten, sie beisst gezielt in Hals und Kehle. Die arme Quenya hat überall Krusten und Wunden und fing vorgestern an, ihren Frust an Kajzer auszulassen. So leid es uns tut, wir mussten Cosi separieren. Nun sitzt sie in einer kleinen Kammer und darf nur Nachts in unser Schlafzimmer.

Cosi hängt mit ergebener Liebe an uns. Jedes Mal wenn einer in den Raum kommt oder ans Gitter vor dem Fenster schmust und schnurrt sie wie verrückt. Dann schleckt sie uns ab und hört gar nicht mehr auf mit Köpfchen geben und anschmiegen. Wir gehen daher davon aus, dass sie einfach total eifersüchtig ist. Ich hatte sie letzte Nacht im Bett und sie hat fast die ganze Nacht neben mir geschnurrt. Diese Anhänglichkeit macht uns die Entscheidung doppelt schwer, was wir jetzt machen sollen.

Sicher wäre es möglich für so eine liebe und schmusige Somali einen schönen Einzelplatz zu finden, aber zu ihrer Liebe zu uns kommt hinzu, dass sie sich optisch toll entwickelt hat. Das Fell hat eine herrliche Länge bekommen, die Augen sind richtig schön grün und die Farbe wunderbar warm geworden. Ihr Baby aus dem A-Wurf hat sich optisch toll entwickelt und ist ihren neuen Besitzern ebenfalls total ergeben. Klar, dass wir nach dieser Entwicklung noch einen Wurf von ihr haben wollten. Das geht aber nicht im Quarantäneraum, im Augenblick wissen wir also nicht wie es weiter geht.

Vor 3 Tagen haben meine Eltern Cosi mitgenommen. Dort gibt es allerdings eine nun fast 9 Jahre alte Katzendame die an ein ruhiges Leben gewöhnt ist. Wir hoffen alle, dass Cosi sich mit Nina dort arrangiert. Wir waren an dem Abend noch dort und erkannten unsere eigene Katze kaum wieder. So ausgelassen spielend und räkelnd hatten wir Cosi seit Wochen nicht erlebt. Damit ist klar, wie sehr sie hier unter Stress gestanden hat. Leider klappt es mit den beiden Katzendamen nicht so toll. Cosi verfolgt Nina in der ganzen Wohnung und ist nicht damit zufrieden, dass die ältere sich zurück zieht. Zu meinen Eltern ist Cosi liebevoll und anhänglich. Sie schmust und gibt Köpfchen als lebte sie schon lange mit diesen Menschen zusammen. Vielleicht glaubt sie ein Mensch zu sein, wir wissen es nicht. Jedenfalls wird sie noch eine Woche bekommen um sich mit Nina wenigstens soweit zu verständigen, dass beide sich ignorieren.

September 2007
Cosi ist nicht mehr bei uns. Wir haben sie nach 6 Wochen von meinen Eltern zurück geholt. Sie hat es in all der Zeit nicht lassen können, die alte Nina zu verfolgen und, schlimmer noch, zu attackieren. Meine Eltern waren sehr traurig, denn sie haben die schmusige und anhängliche Cosi lieb gewonnen. Inzwischen war unser Freigehege sowie der abgesicherte Katzengarten fertig, was uns die Möglichkeit gab, die Katzen auch mal zu trennen. Es sah die ersten 10 Tage auch gut aus, Cosi hatte alle Dominanz verloren und schlich eher ängstlich durch´s Haus. Leider änderte sich das innerhalb kürzester Zeit wieder. Sie verfolgte die schwangere Quenya nicht nur im Haus sondern auch im Garten. Damit keine Katze allein sein muss, aber alle den Kontakt zueinander behalten, formierten wir 2 mal täglich die Tiere neu und hielten sie getrennt. Diese Wochen waren nicht nur für uns anstrengend, (immer aufpassen wenn man einen Raum betritt damit weder Cosi noch Quenya ins Nebenzimmer flutschen)Auch Cosi war sehr verunsichert. Sie spielte nicht mehr und kam auch nur noch selten zum Kuscheln. Da sie unsere erste Zuchtkatze war, taten wir uns unendlich schwer mit dem Gedanken sie wegzugeben. Der Zufall kam ihr, und uns, zur Hilfe als Familie Prömper auftauchte und eine Somali für Alleinhaltung suchte. Am 20.09.2007 wurde sie kastriert und am 22.09. habe ich Cosi dann in die Nachbarstadt Remscheid gebracht und innerhalb der dort verbrachten 2 Stunden gemerkt, dass es die richtige Entscheidung war. Nachdem Cosi die Wohnung erkundet, und keine Katze gefunden hat, lief sie sofort selbstbewußt umher und inspizierte das Wohnzimmer. Sie zeigte auch sofort, dass sie keine Probleme mit Menschen hat, denn sie kam abwechselnd zu jedem von uns dreien auf den Schoß. Nach der ersten Woche war ihre neue Familie total begeistert. Cosi ist wieder eine ausgeglichene, neugierige und schmusige Katze. Obwohl ich sie vermisse, bin ich sehr glücklich über diesen Ausgang.

(c) 2005-2012
 Elke Smidt (Webmaster)

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