eMail
Bennerelement-Afrika
Int. Champion Danakil´s Safari - Kastratin
Safari-27

Safaris Stammbaum in
E.R.o.S.
Stammbaum-Safari-Mini

Safaris Bildergaleri ist unten am Ende dieser Seite.GalerieSymbol

Name:

Danakil´s Safari

Farbe:

blau

Rasse:

Somali Kastratin

geboren:

 01. August 2005

Tests:

Blutgruppe A,        PKM Träger
PRA frei (Gentest Laboklin)

Nachkommen in der Zucht:

Delilah of Kalahari-Sun, Kalahari-Sun´s Extreme of Mojave und Kalahari-Sun´s Emiko

Safari kam Anfang November 2005  zu uns. Sie stolzierte gleich selbstbewusst durchs Haus, als wäre völlig klar, dass sie hierher gehört. Sie ist eine echte Kuschelkatze. Am wohlsten fühlt sie sich auf Schoß oder Bauch ihrer Menschen. Wir sind begeistert von ihrer Zärtlichkeit, auch wenn es etwas ungewohnt ist Mund und Augen von einer Somalizunge gewaschen zu bekommen.

Wenn sie in Spiellaune kommt, ist es mit der Ruhe vorbei. Dann wird getobt, dass die Möbel wackeln. Von unseren Dreien ist sie die ausgeglichenste.

Safari ist am besten sozialisiert, sie hat wirklich vor nichts Angst, selbst der Staubsauger kann sie nicht verscheuchen. Sie entwickelt anderen Katzen Gegenüber keinerlei Aggression, wir haben sie noch nie fauchen gehört. Selbstbewusst geht sie auf unsere Catsitter Pfleglinge zu, wenn die denn mal bei uns sind. Medizin verabreichen oder Ohrenpflege, sie lässt es geduldig über sich ergehen. Dabei wirkt sie nicht unterdrückt, eher so gnädig uns diese Wünsche zu erfüllen.

Sorgen macht uns ihr unstillbarer Appetit. Sie futtert für ihr Leben gern und hat ihren Napf in der halben Zeit leer wie Quenya. Dann versucht sie bei den anderen zu klauen. Nichts was in der Küche steht ist vor ihr sicher. Sie leckt Schüsseln und Teller ab, futtert Salat und Kartoffelschalen. So langsam leidet ihre Figur. Da Cosi ein Häppchenesser ist, haben wir noch keine Lösung für dieses Problem.

Safari ist eine unglaublich ausgeglichene Katze, die so gut wie nichts aus der Ruhe bringt. Sie weicht dem Staubsauger keinen Zentimeter. Manchmal wirkt sie ein wenig tappig oder plump. Wenn eine vom Kratzbaum fällt, ist es Safari und wenn im Haus etwas klirrt ist ebenfalls die erste Frage: Wo ist Safari? Wenn sie etwas zerbricht oder etwas mit lautem Knall am Boden zerschellt, bleibt sie völlig unbeteiligt zwischen den Scherben stehen, während die anderen längst die Flucht ergriffen haben.



Aus Neugier stieg sie an einem Tag zu mir in die Dusche und lies sich völlig widerstandslos shampoonieren. Ganz ruhig saß sie da bis der Schaum ausgewaschen war. Anschließend konnten wir sie problemlos föhnen; sie leckte sich dabei die Pfötchen - Safari eben!

So waren wir total erstaunt, als sie bei der letzten Ausstellung fauchte und den Richter anknurrte. Bis dahin wussten wir gar nicht, dass sie fauchen kann.

Im Frühjahr 2007 zog Safari ihren ersten Wurf auf. Die Wurfseite mit Tagebuch ist unter
B-Wurf zu sehen. Mit ihrer ruhigen Art war sie eine perfekte Mutter. Sie schnurrte tagelang bei ihren Babys in der Kiste und wachte später über die Aktivitäten ihrer Sprösslinge. Ganz entspannt, aus erhöhter Position, schaute sie zu, wie die Kleinen nach und nach das Haus eroberten. Das schönste ist, dass ihre Kinder ihren wundervoll ausgeglichenen Charakter geerbt haben.

Januar 2008
Wir lieben Safari! Sie ist einfach einmalig und unvergleichlich. Ihr 2. Wurf ist jetzt 9 Wochen alt und sie war wieder eine liebe und ausgeglichene Mutter. Diesmal verbrachte sie die ersten 3 Lebenswochen ihrer Kinder komplett im Schlafzimmer bei ihrem Nachwuchs. Sie war durch nichts aus dem Raum zu bewegen, wir mussten sie dort komplett versorgen. Das schönste war, dass alle anderen zu ihr herein durften. Sie weiß ganz genau, dass alle Katzen im Haushalt harmlos sind und gestattete allen den Blick in die Wurfkiste. Auch schleppt sie ihre Babys nicht herum wie Cosi es gemacht hat. Sie ist einfach ein geduldiges Muttertier. Manchmal beobachten wir, dass sich die halbstarke Cheyenne aus Quenya erstem Wurf mit an die Zitzen begibt. Dann wird auch dieses fremde Kind geleckt und gesäugt.

Wenn es ums Essen geht ist sie ganz von dabei. Safari ist eine Tischkatze, die schon zwischen den Tellern wartet bevor das Essen aufgetischt ist. Beim Betteln ist sie einfach unwiderstehlich. Oft sitzt sie neben meinem Teller und reibt schnurrend ihr Köpfchen. an meiner Hand. Oder sie blickt uns mit ihrem treuherzigen Püppchenblick einfach nur die Bissen in den Mund. Wenn man sie dann anspricht, kommt sie ganz dicht und schnuppert an unserem Mund, wo gerade der leckere Happen verschwunden ist. Die Wasserspritze funktioniert bei ihr übrigens auch nicht. Während alle anderen das Weite suchen sobald wir die Spritze auf den Tisch stellen, bleibt Safari eisern sitzen, zwinkert uns zu und wir schaffen es nicht, den Hebel zu ziehen. Sie hat uns einfach versklavt, ein Leben ohne Safari ist nicht mehr vorstellbar.

Juli 2009
Nach 3 wunderschönen Würfen haben wir uns entschlossen Safari kastrieren zu lassen. Dies ist die schwerste Entscheidung, die wir bislang in der Zucht treffen mussten. Safari ist ausgeglichen, sanftmütig und eine hervorragende Mutter. Sie vererbt ihr liebevolles Wesen auch an ihre Kinder. Dies alles spricht natürlich gegen ihre Kastration. Andererseits haben wir mit Delilah und Emiko 2 Töchter von ihr in der Zucht. Ein weiteres Safarikind zu behalten wäre züchterisch nicht sinnvoll und nur um Liebhaberkitten zu produzieren möchten wir ihr Schwangerschaft, Geburt und Aufzucht nicht noch einmal zumuten.

Nun hoffen wir, dass Safari ihr Kastratendasein bei uns viele, viele Jahre genießen kann. Man sagt, Kastraten seien ausgeglichener vom Wesen, dass wird bei Safari kaum möglich sein, denn ausgeglichener als jetzt kann sie gar nicht werden.
 

Top - nach oben

(c)
 Elke Smidt (Webmaster)
IMPRESSUM

[Home]

unsere Somalis, Somalikatzen, Somali, Samali-Katze, Somali-Katzen, Somali-Katze, Somali, Somalis, Somalizüchter, Somali Cattery, Somali, Online, Somalis Online