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Bennerelement-Afrika
Preis einer Rassekatze

Preis einer Rassekatze:
Ich weiß noch wie es war, als wir uns zum ersten Mal für ein Rassekätzchen interessiert haben. Dass es einen grösseren Betrag kosten würde, war uns klar aber würden wir uns das leisten können? Sollten wir am Telefon gleich danach fragen? Oder sähe das so aus als ob Geld das Wichtigste wäre? Oder erst einmal hinfahren und die Cattery besuchen? So tun als spielte Geld gar keine Rolle wäre aber auch falsch und um ein Kätzchen feilschen wie auf einem Basar wollten wir auch nicht. Wenn wir um 50 Euro handeln, denkt der Züchter gar wir müssten nachher am Futter sparen...

Über Geld spricht man nicht. Wir haben auch überlegt, ob wir an dieser Stelle offen darüber reden wollen. Wir haben uns dafür entschieden, dieses Thema mit aufzunehmen und nicht um den heissen Brei herumzureden. Hier erfahren Sie auch, was Sie bekommen wenn Sie sich entschliessen ein Kätzchen of Kalahari-Sun zu adoptieren.

Ein Kätzchen kostet bei uns als Liebhabertier 700 Euro, der Preis für ein Zuchttier fällt wesentlich höher aus. (Sofern wir einmal eins abzugeben haben.)  Ein erwachsenes Tier, das unser Haus verlässt wird gegen eine Schutzgebühr vom 350 Euro abgegeben, ist dann selbstverständlich bereits kastriert.

Unsere Kitten werden mit 13 / 14 Wochen abgegeben. Bis dahin sind sie mehrfach entwurmt und 2 Mal geimpft. Liebhaberkätzchen werden gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen geimpft, Zuchttiere bekommen noch eine Tollwutimpfung da diese für Ausstellungen obligatorisch ist. Sofern die Babys sich gut und ohne Probleme entwickeln, erfolgt die 2. Impfung nach der 12. Woche. Damit wir sicher sind, dass die Kleinen diese Impfung gut vertragen haben, bleiben sie danach noch 1 Woche bei ihrer Mama. Unsere Babys bekommen noch eine “Wundertüte” mit auf den Weg. Darin enthalten ist etwas vom gewohnten Futter (nass + trocken),  Leckerlies die das Kleine gern mag, etwas zu Spielen und eine CD mit Fotos damit der neue Besitzer die Entwicklung seines Katzenkindes nachvollziehen kann. Ebenfalls zum Somalikitten gehört sein Stammbaum, sozusagen der Personalausweis der Katze, das Impfbuch sowie unser Schutzvertrag ohne den kein Kätzchen das Haus verlässt.

Bis zum Auszug haben wir nicht nur viel Liebe sondern auch Nerven, Zeit und Geld investiert. Wir legen größten Wert darauf, dass unsere Kitten von Anfang an engen Menschenkontakt haben und so zu wesensfesten und zutraulichen Katzen heranwachsen. Dass wir nur bestes Aufzuchtfutter geben und die Toilettenschalen lieber einmal zu früh als zu spät leeren versteht sich von selbst. Die Gesundheit unserer Tiere liegt uns außerordentlich am Herzen, deshalb haben wir unsere “Großen” krankenversichert. Leider geht das bei den Kitten noch nicht. Trotzdem steht sofort ein Tierarztbesuch an, wenn uns etwas spanisch vorkommt. Zu früh kann kein Arztbesuch sein, nur zu spät wie ich vor Jahren bei einem Hauskätzchen erfahren musste.

Investieren muss ein Züchter aber bereits bevor die ersten Kätzchen geboren sind. Zunächst muss eine Zuchtkatze gefunden werden. Da Somalis selten sind und die Züchter oft selbst das für die Zucht geeignete Tier behalten kostet bereits diese Hürde Zeit, Telefonate und Fahrtkosten. So haben wir eine Katze aus Leipzig und eine aus Dänemark, wohnen selbst in der Nähe von Köln. Eine katzengerechte Wohnung möchte ich nicht zu den Kosten zählen, das sollte auch der Liebhaber seinen Tieren gönnen. Allerdings braucht ein Züchterhaushalt mit mehreren Tieren robustere Kratzbäume, mehr Rückzugsmöglichkeiten und ein Freigehege ist auch nicht schlecht. Dann kommt die Auswahl eines Katers. Dieser sollte schön und gesund sein und auch noch vom Stammbaum zur eigenen Katze passen. Da die Somali nicht gerade über einen üppigen Genpol verfügt findet sich ein passender Kater  nicht um die Ecke. Unsere ersten 3 Verpaarungen sahen so aus: Bremen - Katze bringen und nach 5 Tagen wieder abholen. Hamburg - das gleiche Spiel, die Strecke wurde also jeweils 4 Mal gefahren. In Leipzig waren 3 Hotelübernachtungen fällig da hin-und-her fahren noch teurer wird. Letztendlich hat gerade diese Katze nicht aufgenommen und das Ganze wurde im Herbst wiederholt. Da kommt es auf ca. 400 Euro Deckgebühr schon fast nicht mehr an...

Vereinsbeiträge, Untersuchungen auf Erbkrankheiten und Ausstellungsgebühren kommen noch dazu. Wer da noch den “großen Gewinn” sieht, möge es uns bitte mitteilen. Wir für unseren Teil wären schon froh wenn sich dieses Hobby damit wenigstens zum Teil selbst finanzieren würde.

(c) 2005-2016
 Elke Smidt (Webmaster)
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