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Bennerelement-Afrika
Herkunft

H e r k u n f t,    (c)Inge Langbehn

Die Abessinier, kurz "Aby", gehört zu den ältesten bekannten Rassekatzen. Die erste (sie hieß Zula) wurde im Jahre 1868 von einem Offiziers-Ehepaar aus Äthiopien (zu der Zeit Abessinien) nach England importiert. Spätere Nachforschungen ergaben allerdings, daß dies vermutlich nicht ihr Ursprungsland ist. Vielmehr sind Katzen solcher Färbung eher in Ostasien anzutreffen.
Schon auf der ersten Katzenausstellung überhaupt, die 1871 im Crystal Palace in London stattfand, wurde eine abessinische Katze gezeigt. Bereits 1882 erhielt die Rasse ihre Anerkennung als eigene Rasse, 1889 wurde der Standard für die Abys festgelegt von Harrison Weir, Richter und Ausrichter der ersten Ausstellung.
Anfang des 20. Jahrhunderts gelangten die ersten Abys in die USA und wurden 1911 von der CFA anerkannt.
Auf Grund einer deutlichen Dezimierung des genetischen Potentials im Laufe des 2. Weltkriegs (etliche Katzen wurden in die USA verschifft) ließen sich Inzucht und auch Kreuzungen mit anderen Rassen in der Nachkriegszeit nicht vermeiden.
In den Neuanfängen nach dem 2. Weltkrieg waren erst mal nur die wildfarbenen Abys anerkannt, obwohl es schon vor dem 1. Weltkrieg sorrel und die Silber-Varianten gegeben hat. 1963 wurde auch Sorrel anerkannt, anfangs noch als "rot" bezeichnet (in der CFA wird diese genetisch falsche Bezeichnung immer noch benutzt, Die TICA hat sie vor kurzem in “cinnamon” geändert), bis man herausfand, daß es sich genetisch um Cinnamon handelt (ein zu Zimtfarben verändertes Schwarz). 1980 erfolgte dann die Umbenennung von "Rot" in "Sorrel", in einigen Verbänden auch “cinnamon”. Die blauen Abys erlangten 1984 den Championstatus. Aus Verpaarungen dieser Farbe mit Sorrel folgten im Verlauf dann natürlich auch Fawn-Tiere.
Obwohl schon um die Jahrhundert-Wende sehr beliebt wurden die Silber-Varianten erst 1963 anerkannt. In der CFA sind sie noch heute nicht anerkannt.

Die Anerkennung der Somali erfolgte erst wesentlich später. In den 50er Jahren fielen immer häufiger Kätzchen mit halblangem Fell, aber die Züchter der Abys schämten sich dieser langhaarigen Katzenbabies in ihren Würfen und verschenkten sie. Bis endlich die Aby-Züchterin Evelyn Mague die Schönheit dieser Varietät erkannte und um ihre Anerkennung kämpfte. Sie entdeckte 1967 in dem Tierheim, in dem sie als freiwillige Helferin arbeitete, den Asylkater George. Nachforschungen ergaben zu ihrer Überraschung, daß beide Eltern in ihrer eigenen Zucht lebten. Aus dieser Verpaarung züchtete sie dann noch 5 weitere Somalis. Den Namen “Somali” wählte sie zum einen auf Grund der geographischen Nähe Somalias zu Abessinien und zum anderen auf Grund der Widerstände vieler Aby-Züchter gegen die halblanghaarigen Schönheiten.
1979 erfolgte die Anerkennung der Somalis in den USA, 1982 in Europa durch die FIFé. Dem Siegeszug der Somalis stand nun nichts mehr im Wege.
Nachforschungen haben gezeigt, dass wohl alle Somalis auf einen Abessinier-Kater namens "Rabi Chuffa of Selene" zurückgehen, der 04.04.52 geboren wurde und 1953 von Groß Britannien in die USA gelangte.

 

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